Nicht-lineare Finite-Elementmethode

Die nichtlineare Finite Element Analyse von Stahl-Spannbetontragwerken ermöglicht die Ausnutzung von Traglastreserven und erlaubt die detaillierte Analyse des Last-Verformungsverhaltens. Das zugrunde liegende nicht lineare Berechnungsmodell basiert auf dem von Marti et al. an der ETH Zürich entwickelten gerissenen Scheibenmodell und dem von Kollegger vorgeschlagenen Schichtenmodell. Es ermöglicht:

  • Einheitlich mechanisch begründete Modellvorstellung für Scheiben, Schalen und Balkentragwerke aus Stahl- Spannbeton
  • Gleiches Finites Element für Scheiben, Schalen/Platten und Balkentragwerke
  • Geringe Anzahl erforderlicher Materialkennwerte
  • Orthogonal und schiefwinklig bewehrte Bauteile
  • Analyse räumlicher Stahl- und Spannbetontragwerke
  • Beliebige Werkstoffbeziehungen für Beton, Betonstahl und Spannstahl
  • Verifiziert anhand diverser Nachrechnungen von Bauteilversuchen
  • Sicherheitsanalyse nach ECOV-Methode oder PSF-Methode
  • Normkonforme Tragsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise
Die Beratungsmandate laufen nach einer erprobten Vorgehensweise ab, um einerseits ihre Bedürfnisse im Detail zu klären und andererseits die der Fragestellung angepassten Analyseverfahren und Berechnungsresultate festzulegen.